Wirtschaftlich in Echtzeit steuern

Die neue Embedded Steuerung IndraControl XM12 von Bosch Rexroth soll hohe Funktionalität und Kommunikationsvielfalt mit hoher Wirtschaftlichkeit kombinieren – vor allem bei der SPS-Automatisierung in der Fabrikautomation.

23. Januar 2017

Sobald in einer Anwendung viele Prozesssignale verarbeitet werden, geht auch bei moderaten Leistungsanforderungen kein Weg an echtzeitfähigen Steuerungen vorbei. Hier bietet Bosch Rexroth jetzt mit der neuen Embedded Steuerung IndraControl XM12 eine wirtschaftliche Lösung.

Sie ist flexibel und einfach konfigurierbar und kann mit zusätzlichen Modulen erweitert werden. Durch offene Standards in der Programmierung und Kommunikation fügt sie sich zudem anwendungsgerecht in Automatisierungskonzepte ein.

Als jüngstes Mitglied ergänzt IndraControl XM12 die im Markt eingeführte Produktfamilie IndraControl XM im unteren Leistungsbereich. Diese basiert auf moderner Prozessortechnologie und hoher Leistungsdichte. Die skalierte Firmware bedient unterschiedliche Anwendungen mit hochfunktionellem SPS-Kernel und beschleunigt mit zahlreichen vorprogrammierten Technologiefunktionen das Engineering.

Kommunikation und Programmierung basieren durchgängig auf offenen Standards, was eine einfache Integration in vernetzte Strukturen sicherstellt. Die Echtzeitkommunikation mit angeschlossener Peripherie erfolgt über den On-board Sercos Master oder alternativ über Ethernet/IP- beziehungsweise Profinet-RT-Master.

Über die SPS-Automatisierung mit Codesys V3 hinaus schlägt Bosch Rexroth auch bei der IndraControl XM12 mit der Softwaretechnologie Open Core Engineering die Brücke zur IT-/IoT-Welt. Anwender können individuelle Funktionen in Hochsprachen wie beispielsweise C/C++, Java und Lua programmieren und damit parallel und unabhängig von der SPS auf Kernfunktionen der Steuerung zugreifen.

Darüber hinaus tauscht die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle große Datenmengen in hoher Geschwindigkeit mit übergeordneten Systemen aus. Die sonst dafür notwendigen zusätzlichen Hardware-Komponenten und die entsprechenden Schnittstellen zur Maschinensteuerung können entfallen.

Mit modular erweiterbaren Hardware-Baugruppen wie der E/A-Familie IndraControl S20 können Maschinenhersteller das Steuerungssystem einfach an ihre Anforderungen anpassen. Die Steuerungshardware ist durch den Verzicht auf Verschleißteile wie Lüfter und Batterien wartungsfrei. Ein SD-Kartenslot und ein Diagnose-LED reduzieren den Aufwand für die Inbetriebnahme. Der erweiterte Einsatz-Temperaturbereich reicht von -25 bis +60 Grad Celsius.