Zentrale Datenbasis

Eplan stellt Version 2.7 seiner Software-Plattform für das Engineering vor. Durch ihre einheitliche Datenbasis soll sich die Eplan-Software als zentrale Datenbasis für das Engineering eignen.

19. Oktober 2017

Seit September ist die Eplan Plattform in Version 2.7 erhältlich. Die auf dieser Plattform basierenden Tools für Elektro- und Fluidtechnik, Schaltschrankbau und Verfahrenstechnik nutzen die gleiche Datenbasis. Dadurch stehen die gleichen Informationen  von der Entwicklung und Fertigung bis zur Instandhaltung zur Verfügung. Neben dem disziplinübergreifenden Engineering eignet sich Eplan auch für internationale Zusammenarbeit: mit der neuen türkischen Sprachversion und der rumänischen Softwareoberfläche unterstützt die Plattform nunmehr 19 Sprachen.

Darüber hinaus wurden viele Funktionen bei den einzelnen Anwendungsbereichen der Software erweitert. Durch erweiterte Definitionsmöglichkeiten, insbesondere bei Zeichnungen, bei Schaltplanvorlagen in der Elektro- und Fluidkonstruktion können Anwender ihre Projekte leichter standardisieren und Daten 1:1 wiederverwenden. Solche Vorlagen lassen sich auch bei Eplan Cogineer nutzen für die automatische Schaltplanerstellung per Knopfdruck. Eine Vorschau hierfür zeigt Eplan auf der bevorstehenden SPS IPC Drives ab dem 17. Oktober 2017 in Nürnberg. Im Bereich Verfahrenstechnik ist das neue Rohrleitungsmodul von Eplan Preplanning die wichtigste Neuheit. Es ermöglicht frühzeitige Erfassung von Rohrleitungsdaten. Im Kabelbaum-Engineering wurde unter anderem die Handhabung von Schrumpfschläuchen und die Darstellung von Anschlagteilen verbessert.

Der interdisziplinäre Datenaustausch über die Automation ML ist ein wichtiges Thema für die Eplan-Plattform, das dieses Jahr durch den Datenaustausch mit dem Siemens-TIA-Portal eröffnet wurde. Zur SPS IPC Drives wird dieser bidirektionale Datenaustausch auch zu Melsoft IQ, der Automatisierungsplattform von Mitsubishi, erweitert. Anwender können die Daten in jedem Projektstadium und in jede Richtung austauschen, nachträglich bearbeiten und abgleichen. Das ersetzt den manuellen Abgleich bei Änderungen oder einem iterativen Vorgehen.