Zum Patent angemeldet

Neuer Werkstoff mit höherer Verschleißbeständigkeit und Dichte

02. Mai 2007

Mit FJ Sintermetals neuem zum Patent angemeldeten Werkstoff Weardens können Werkstücke jetzt im herkömmlichen Sinterprozess mit höherer Verschleißbeständigkeit und Dichte hergestellt werden, ohne dass eine verteuernde Nachbehandlung nötig ist.

Das zum Patent angemeldete Weardens ermöglicht es FJ Sintermetal, netzförmige Werkstücke mit einer Porosität von höchstens 2 % herzustellen. Komponenten, die aus dem neuen zum Patent angemeldeten Werkstoff hergestellt sind, sind deshalb die verschleißbeständigsten und widerstandsfähigsten Werkstoffe, die in einem konventionellen Sinterprozess hergestellt werden können. Die Ursache hierfür liegt in der besonderen Zusammensetzung des Werkstoffs, was auch bedeutet, dass weniger Arbeitsschritte benötigt werden und sich eine nachfolgende Wärmebehandlung oder andere verteuernde Verarbeitungsprozesse erübrigen. Mit Weardens werden niedrigere Produktionskosten und gleichzeitig eine Dichte von über 98% erreicht, was wiederum bedeutet, dass es mit Werkstoffen aus massivem Stahl vergleichbar ist.

"Wir sehen sehr oft Unternehmen in der Forst- und Recyclingindustrie, die in Materialien investieren, die teurer sind als notwendig. Da Pulvermetall die Grundlage in der Sinterproduktion ist, sind wir in der Lage, einen Werkstoff zu erzeugen, dessen Grund- und Zusatzstoffe genau an die Anforderungen angepasst sind, die an das fertige Werkstück gestellt werden. So können wir sowohl Ressourcen wie Kosten sparen. Und genau das tun wir mit Weardens - es ist verschleißbeständig und hart in einem", berichtet Geschäftsführer Søren Weis Sørensen von FJ Sintermetal.

Intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit

Vor der Präsentation des neuen Patents lag eine intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die sich über mehr als ein Jahr erstreckte. FJ Sintermetal hat mit vielen verschiedenen Zusammensetzungen von Zusatzstoffen und High Speed Stahl mit harten Karbiden experimentiert. Vor diesem Hintergrund ist das Unternehmen nun in der Lage, den neuen hoch legierten Werkstoff vorzustellen, mit dem im konventionellen Sinterverfahren hergestellte Komponenten mit einer relativen Dichte von gut 98 % benutzt werden können. Weardens eignet sich darum besonders für schneidende Werkzeuge in der Holz-, Forst- und Landwirtschaftsindustrie sowie in Granulierapplikationen.