Zuverlässig verschraubt

Fluidtechnik

Verschraubung – Stauff präsentiert mit Stauff Connect ein eigenes und selbst entwickeltes Rohrverschraubungssystem, das die hohen Anforderungen in der Hydraulik erfüllt.

30. März 2015

Die edelste Möglichkeit, sein Portfolio zu erweitern, ist, ein völlig neues Produktprogramm zu schaffen. Das hat Stauff, Hersteller von Rohrleitungskomponenten und Hydraulikzubehör mit Sitz in Werdohl, mit Stauff Connect getan. Dieses Rohrverschraubungssystem aus Stahl für hydraulische Anlagen ist komplett aus eigener Entwicklung und Fertigung entstanden.

»Mit Stauff Connect bieten wir unseren Kunden DIN-Stahlrohrverschraubungen, im Anspruch auf Qualität und Service genauso hoch wie bei all unseren bestehenden Produkten, was uns am Markt seit vielen Jahren auszeichnet«, ist sich Jörg Deutz, CEO der Stauff-Gruppe, sicher.

Die Baureihe besteht aus Komponenten wie 24-Grad-Schneidringverschraubungen, Verschraubungen mit 24-Grad-Dichtkonus und O-Ring, 24-Grad-Schweißkegeln sowie 37-Grad-Bördelverschraubungen. Alle Komponenten entsprechen in Abmessungen und Ausführungen dem jüngsten Stand der Normung nach DIN 2353 und ISO 8434-1. Sie sind für die sichere und leckagefreie Verbindung und den Anschluss von metrischen Rohrleitungen mit Durchmessern von vier bis 42 Millimetern ausgelegt.

Ergänzt wird das Produktprogramm durch Rückschlag- und Wechselventile sowie Gewindereduzierungen, Verschlusskomponenten und weiteres Zubehör. Entsprechende Montagewerkzeuge und -maschinen stehen ebenfalls zur Verfügung.

Die Druckbeständigkeit der Verschraubungen übertrifft mit 800 bar für ausgewählte Typen und Baugrößen die Vorgaben der DIN 2353 und ISO 8434-1 deutlich. Sofern nicht anders angegeben, werden die Bauteile mit einem vierfachen Sicherheitsfaktor auf den Betriebsdruck ausgelegt.

Dank der hochwertigen Zink-Nickel-Oberfläche konnte Stauff Connect im 1.200-Stunden-Salzsprühnebeltest seine Korrosionsbeständigkeit unter Beweis stellen, die über die vom VDMA im Einheitsblatt 24576 für die höchste Korrosionsschutzklasse K5 definierten Anforderungen deutlich hinausgeht.

Höchste Sorgfalt

»Wir stehen auch mit Stauff Connect für ein hohes Maß an Sorgfalt – von der Entwicklung und Fertigung der einzelnen Komponenten über die Qualitätskontrolle bis zu Logistik und Lieferperformance«, bekräftigt Jörg Deutz. Sämtliche Bauteile und die entsprechenden Fertigungszeichnungen seien von den Stauff-Spezialisten für Forschung und Entwicklung entworfen worden. Die Produkte werden im hauseigenen Technologiezentrum geprüft und weiterentwickelt.

Um unmittelbaren Zugang zu umfangreichen Fertigungskapazitäten zu erhalten, hat sich Stauff an der Volz-Gruppe beteiligt. Dort lässt sich das umfangreiche Produktprogramm in großen Stückzahlen herstellen. Zusätzlich sind am Standort Werdohl weitere hochmoderne Bearbeitungszentren in Betrieb gegangen, um kleine und mittlere Serien sowie kundenspezifische Varianten in kürzester Zeit fertigen und verarbeiten zu können. Auch Qualitätsmanagement, Logistik und Lager wurden ausgebaut.

Auf einen Blick

Die Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG wurde in den

1950er-Jahren als Lohndreherei gegründet. Unter der Marke Stauff entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen heute fluidtechnische Komponenten für den Anlagen-und Maschinenbau in den Bereichen Rohr-und Schlauchbefestigungen, Messtechnik und Hydraulikfiltration. Ende 2014 hatte Stauff weltweit mehr als 1.100 Mitarbeiter und einen Umsatz von über 200 Millionen Euro.

Erschienen in Ausgabe: 02/2015