Zwei Fragen, Frank Kronmüller

Kompakt

Interview mit Frank Kronmüller

15. Oktober 2010

Herr Kronmüller, Sie sind Prokurist bei dem Kupplungsspezialisten R+W in Klingenberg. Auf der Motek präsentierten Sie einen innovativen Werkstoff für Sicherheitskupplungen, mit dem sich eine Gewichtsersparnis von 70 Prozent gegenüber Stahlkupplungen realisieren lässt. Wie lange dauerte die Entwicklung dieses Werkstoffes??

Von der Idee bis zur Serienreife haben wir ungefähr zwei Jahre entwickelt. Hierbei wurden wir auch intensiv von Universitäten unterstützt. Auch die Lebensdauertests sowie die Berechnung wurden mit deren Hilfe bestätigt und durchgeführt.

Wollen Sie den neuen Werkstoff in Zukunft auch für andere Produkte aus Ihrem Angebot einsetzen oder bleibt die neue Sicherheitskupplung ein einmaliges Projekt?

Sicherlich wird das neu erworbene Know-how auch in anderen Produktbereichen mit eingesetzt. Hier kommt es natürlich auf die Forderungen und die Spezifikationen der Kunden an, wann und ob das neue Material eingesetzt wird.

Erschienen in Ausgabe: 07/2010