Zwischenlagen-Hersteller rezertifiziert

DQS bestätigt Qualitäts- und Umwelt-Zertifikate von Zulieferer Georg Martin

04. August 2011

„Das Qualitätsmanagement nach den Regelwerken der ISO 9001 und der EN 9100 gehört ebenso zu den Fundamenten unseres unternehmerischen Handels wie die Umsetzung der ISO 14001 in unserem Umweltmanagement“, sagt Firmenchef Christoph Martin von der Georg Martin GmbH. Vor wenigen Wochen wurde der metallverarbeitende Zulieferer erneut von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) auditiert. Konkret bedeutet das: Alle für die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und den Vertrieb von Zwischenlagen und Umformteilen relevanten Bereiche des Familienunternehmens entsprechen den neusten Qualitäts- und Umweltschutz-Richtlinien der Industrie. Dabei berücksichtigt die Zertifizierung nach ISO 9100 im Besonderen die Qualitätsanforderungen der Luftfahrt-Industrie.

Georg Martin ist der führende europäische Hersteller metallischer Zwischenlagen. Mit den einbaufertigen Stanzteilen seiner Produktfamilie M-Tech lassen sich Toleranzen kostengünstig ausgleichen. Dabei ist das Einsatzgebiet der Dünn- und Schichtbleche aus Stahl, Edelstahl, Aluminium und Messing sehr groß: Als Einstellscheiben halten sie in Getrieben die Distanz zwischen Achse und Antriebswelle; als Stellring sichern sie die Spannkopf-Justage in Werkzeugmaschinen; bei der Maschinenaufstellung dienen sie als Niveau-Ausgleich und vieles andere mehr.

Im gesamten Wertschöpfungsprozess eröffnet der Einsatz von M-Tech-Zwischenlagen erhebliches Optimierungspotenzial. Bereits in der Entwicklung lässt sich damit Zeit sparen, da sich der Konstrukteur nicht mehr mit engen Toleranzvorgaben aufhalten muss. In der Fertigung sinkt der Aufwand, weil die „toleranter“ konstruierten Fügestellen nicht mehr nachbearbeitet werden müssen. Die Durchlaufzeiten reduzieren sich, wenn die Ausgleichselemente analog zum Montageprozess disponiert werden, und so gruppiert werden, dass sie zu definierten Einbaustellen passen.

Am Ende sinkt sogar der Reparaturaufwand, denn der Instandhalter kann sich optimal vorbereiten, indem er den Fügestellen definierte Zwischenlagen zuweist. Grundsätzlich ergeben sich für den Anwender Handlingvorteile, weil er den Materialaufbau der Zwischenlagen exakt auf die Aufgabenstellung abstimmen oder aber mit einem Mix aus dicken und dünnen Zwischenlagen arbeiten kann. All das mündet schließlich in einem verbesserten Cashflow.